Brand in Flüchtlingsunterkunft in Lindau - eine Person leicht verletzt
Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften schnell vor Ort, unterstützt von Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und Helfern vor Ort. In dem Gebäude lebten derzeit acht Personen, sechs davon befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus. Alle konnten mithilfe der Drehleiter der Feuerwehr Lindau in Sicherheit gebracht werden.
Ein Bewohner wurde leicht verletzt, benötigte nach eigenen Angaben jedoch keine medizinische Behandlung. Der Brand brach in einer Küche im Obergeschoss aus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Landrat Elmar Stegmann war persönlich vor Ort und kümmerte sich um die Betreuung und Unterbringung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner, da das Gebäude vorerst nicht bewohnbar ist.
„Ich bin sehr dankbar, dass niemand ernsthaft verletzt wurde. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei haben schnell und professionell reagiert, und auch die Nachbarschaft hat mutig und entschlossen gehandelt. Dafür danke ich allen herzlich“, so Landrat Stegmann. Ergänzend erklärte Stegmann: „Solche Ereignisse treffen die betroffenen Menschen oft hart – umso wichtiger ist es, dass sie jetzt schnell Unterstützung und ein sicheres Dach über dem Kopf bekommen. Das Landratsamt hat die Unterbringung noch am Vormittag organisiert.“ Mit Blick auf das Engagement aller Beteiligten betonte er außerdem: „Was wir heute erlebt haben, zeigt, wie gut das Zusammenspiel unserer Hilfsorganisationen funktioniert – und dass Nachbarschaftshilfe im Landkreis Lindau nicht nur ein Wort ist, sondern gelebte Solidarität.“
