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Allgäu-Außerfern Barrierefrei

Ideen und Ziele des Projekts

Eine große Region nimmt das Thema auf:
Für 650.000 Einwohner im Allgäu und Bayerischen Bodensee und 32.000 Einwohner in Tirol, dazu für rund 4 Millionen Gäste im Jahr stellt das Projekt „Allgäu-Außerfern Barrierefrei“ eine Bereicherung dar.
 
Ziel ist die gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle – insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Sinnesbehinderte und Senioren. Zudem soll das touristische Konzept für neue Gäste ausgebaut werden. Dafür soll die Information bezüglich Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Freizeit- und Infrastruktureinrichtungen für Menschen mit Handicap verbessert und die Planung von Freizeitaktivitäten und Urlaubsaufenthalten vereinfacht werden.
Nicht nur Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehschwäche auch Senioren mit Geheinschränkungen, Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit temporären Verletzungen (z.B. Gipsfuß) haben spezielle Anforderungen im öffentlichen Leben. Aufgrund des demografischen Wandels wächst der Anteil an Senioren – und deren Bedürfnisse – in der Zukunft zudem rapide an.
Für 40% der Bevölkerung ist daher ein »Alltag ohne Barrieren« notwendig, für 10% unentbehrlich und für 100% komfortabel.
 
Als „Pilotprojekt“ werden 800 öffentlich zugängliche »Objekte« wie z.B.
Übernachtungsbetriebe, Gastronomie, Einzelhandel, Banken, öffentliche Einrichtungen und Freizeiteinrichtungen erfasst und die Daten ausgewertet.
Zur Anwendung kommen die VKIB-Mindeststandards (Vereinigung Kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern).
Dafür werden die „Objekte“ von speziell geschulten Teams auf ihre Zugänglichkeit für Menschen mit Handicap untersucht und mittels detaillierten Erfassungsbögen dokumentiert.