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App zur Kontaktdatenerfassung: Einheitliche Lösung für ganz Bayern geplant

Lindau (Bodensee) – Apps zur Kontaktnachverfolgung sind bei weiteren Lockerungsschritten nützliche Helfer und können die Arbeit der Gesundheitsämter erleichtern. Voraussetzung ist, dass entsprechende Schnittstellen zu dem dort verwendeten Programm „SORMAS“ eingerichtet sind. Landrat Elmar Stegmann hatte in den vergangenen Tagen immer wieder eine einheitliche Lösung für ganz Bayern gefordert. Wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Soziales nun den Kreisverwaltungen mitgeteilt hat, wird das Digitalministerium hier kurzfristig eine Lösung schaffen, die über die entsprechenden Schnittstellen verfügt und dann flächendeckend in Bayern genutzt werden soll.

Das Ministerium weist darauf hin, dass bei modellhaften regionalen Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt eventuell ein Umstieg auf eine künftige, bayernweite Lösung notwendig wird. Welche Lösung dies sein wird, darüber wird das Ministerium erst noch informieren. „Eine App ist nicht die Lösung der Corona-Pandemie, sie schafft jedoch die Zettelwirtschaft ab und reduziert den Aufwand bei der Kontaktnachverfolgung. Ich hoffe, dass eine bayernweite App rechtzeitig vor möglichen Öffnungsschritten zum Einsatz kommt“, so der Landrat, der bei dem Thema „weiter Druck in Richtung Digitalministerium“ machen will. „Mir ist es wichtig, unsere Unternehmen bei möglichen Öffnungsschritten zu unterstützen.“