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10.08.2018

Landrat Elmar Stegmann im Gespräch mit Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner

Lindau (Bodensee) – Seit Ende April ist Dr. Erwin Lohner der neue Regierungspräsident von Schwaben. Er war nun zu einem Antrittsbesuch in Lindau und wurde dort von Landrat Elmar Stegmann empfangen. „Das westliche Allgäu sowie der bayerische Bodensee – kein anderer Landkreis verbindet auf so kleiner Fläche zwei so starke Regionenmarken“, so Stegmann beim Überreichen des Landkreisbuchs. Der intensive fachliche Austausch umfasste die Erneuerung des Beruflichen Schulzentrums in Lindau ebenso wie die Vorkehrungen hinsichtlich der Schweinepest oder die Zusammenarbeit beim Thema Asyl. Auch die Ausstattung der Landratsämter mit staatlichem Personal wurde diskutiert sowie Wege der Nachwuchsförderung im öffentlichen Dienst.

Die Erneuerung des Beruflichen Schulzentrums wird ab dem Jahr 2020 den Haushalt des Landkreises stark prägen. Die Regierung von Schwaben genehmigt jährlich den Haushalt des Landkreises und deshalb möchte Landrat Elmar Stegmann die Regierung von frühzeitig in die Überlegungen einbeziehen: „Dieses Mammutprojekt ist das wichtigste Bauprojekt des Landkreises in den kommenden Jahren.“ Aber auch die Antonio-Huber-Schule in Lindenberg war Thema des Gesprächs. Denn für die bisherigen Gebäude hat die Stadt Lindenberg Eigenbedarf angemeldet und die Schule muss umziehen. Eine wirtschaftliche und vor allem auch adäquate Lösung ist noch nicht gefunden.

Bei der Seuchenbekämpfung fordert Stegmann mehr staatliche Unterstützung: „Die Seuchenbekämpfung ist eine Staatsaufgabe. Trotzdem sollen die Landkreise die Kosten für die Beseitigung verendet aufgefundener Wildtiere und für die präventive Errichtung von beispielsweise sicheren Lagermöglichkeiten zahlen.“ Im Asylbereich bittet Stegmann um eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen der Regierung von Schwaben, der Zentralen Ausländerbehörde und dem Landratsamt als Unterbringungsbehörde.