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Informationen zur Soforthilfe des Freistaates Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, die durch die Unwetterereignisse seit dem 31. Mai 2024 Geschädigten durch Soforthilfen zu unterstützen.

Für betroffene Privathaushalte im Freistaat Bayern stehen folgende Soforthilfen des Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat zur Verfügung:
Es wird eine Soforthilfe „Haushalt/Hausrat“ in Höhe von bis zu 5.000 Euro je Haushalt gewährt (bei Versicherbarkeit Abschlag von 50 Prozent). 
Zudem wird eine Soforthilfe „Ölschäden an Gebäuden“ in Höhe von bis zu 10.000 Euro je Wohngebäude gewährt (bei Versicherbarkeit Abschlag von 50 Prozent).

Wichtige Hinweise für die Antragsstellung:
Die Anträge sind beim Landratsamt Lindau mit dem Betreff „Soforthilfe“ bis spätestens 31. August 2024 (Ausschlussfrist) unterschrieben mit einer Kopie des Personalausweises einzureichen.
Die Antragsstellung kann entweder postalisch ("Soforthilfe", Bregenzer Straße 35, 88131 Lindau) oder über die E-Mail Adresse soforthilfe@landkreis-lindau.de  erfolgen. Bei digitaler Einreichung ist darauf zu achten, dass der Antrag mit einer Unterschrift versehen ist. 
Bei Anträgen auf Soforthilfe „Ölschäden an Gebäuden“ ist zusätzlich ein Kostenvoranschlag mit einzureichen.


Auch für Unternehmen, Freie Berufe sowie Landwirtschaft und Fischerei wurden Soforthilfen der Staatsregierung bereitgestellt. Anträge für Soforthilfen sind in Schadensfällen an die zuständige Bezirksregierung bzw. an die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu richten.

Weiter wurde von der Staatsregierung der sogenannte Härtefonds beschlossen. Bürgern, Gewerbebetrieben, selbständig Tätigen sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, die durch die genannten Ereignisse in eine existenzielle Notlage gekommen sind, stehen Zuschüssen aus dem Härtefonds zur Verfügung (Hilfeleistungen je nach finanzieller Leistungskraft der Geschädigten bis maximal 100 Prozent; keine Überkompensation, Versicherungsleistungen werden angerechnet).

Angesichts der zunehmend häufiger auftretenden Großschadensereignisse und Naturkatastrophen empfiehlt die Staatsregierung zudem allen Bürgerinnen und Bürgern erneut dringend, künftig zu ihrem eigenen Schutz entsprechend umfassende Versicherungen abzuschließen. Sie spricht sich für die Einführung einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung aus.