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Jugendschöffen für die Arbeitsperiode 2019 bis 2023 gesucht

Im Frühjahr diesen Jahres steht auch im Landkreis Lindau wieder die Wahl der Jugendschöffen beim Amtsgericht Lindau bzw. Landgericht Kempten für die Arbeitsperiode vom 01.01.2019 bis 31.12.2023 an.

Das Schöffenamt stellt in unserer Gesellschaft und der Rechtspflege ein wichtiges Ehrenamt dar, das persönliches Engagement, Lebenserfahrung und Belastbarkeit voraussetzt. Der für die Aufnahme in die Vorschlagsliste zuständige Jugendhilfeausschuss des Landkreises soll bei der Erstellung der Vorschlagsliste nach Möglichkeit geeignete Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung berücksichtigen, insbesondere erzieherisch befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene Menschen. Hierfür kommen insbesondere auch Eltern und Ausbildungsleiter in Betracht. Jugendschöffe kann nur werden, wer Deutscher und zu Beginn der Amtsperiode mindestens 25 Jahre ist und das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Jugendschöffen kommen pro Jahr an ca. 6 Sitzungstagen zum Einsatz, bei urlaubs- oder krankheitsbedingter Verhinderung kommen Ersatzschöffen zum Einsatz.

Bewerbungen und Vorschläge für das Jugendschöffenamt können bis zum 29.03.2018 beim Fachbereich Jugend und Familie - Jugendamt - des Landkreises Lindau (Bodensee), Bregenzer Straße 33, 88131 Lindau (Bodensee) eingereicht werden. Die einzureichenden Unterlagen müssen Angaben zum Familiennamen (eventuell auch Geburtsnamen), Vornamen, Familienstand, Geburtsdatum und –ort, in der Wohnsitzgemeinde wohnhaft seit, Beruf, Staatsangehörigkeit, Adresse, kurze Angabe über erzieherische Befähigung und Erfahrung in der Jugenderziehung und ggf. Angaben zu früheren Schöffentätigkeiten (Wahlperiode) enthalten. Alle nötigen Formulare finden Sie auf dieser Seite.

Der Jugendhilfeausschuss wird voraussichtlich am 19.04.2018 in öffentlicher Sitzung die Vorschlagsliste erstellen. Die Vorschlagsliste wird nach der Sitzung des Jugendhilfeausschusses eine Woche lang im Landratsamt öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt werden. Der Zeitpunkt der Auslegung wird vorher öffentlich bekannt gemacht.