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Hinweise zu den Impfungen im Landkreis Lindau

Derzeit stehen uns leider nicht genügend Impfdosen zur Verfügung um all diejenigen Personen impfen zu können, die sich bereits für eine Impfung angemeldet oder ein persönliches Einladungsschreiben zur Impfung erhalten haben.

Wir bitten um Verständnis, dass deshalb derzeit keine fixen Impftermine vereinbart werden können - vielmehr werden bei einer weiteren Lieferung entsprechend Personen von der Anmeldeliste verständigt. Dies kann unter Umständen auch kurzfristig telefonisch erfolgen. 

Begonnen wurde im Landkreis Lindau mit den Impfungen am Sonntag, 27. Dezember 2020 und zwar mit mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen,  am 2. und 3. Januar wurde auch der Testbetrieb in den beiden Impfzentren in Lindau (FOS-Turnhalle) und Lindenberg (früheres Feriendorf auf dem Nadenberg) aufgenommen.  

Impfzentren im Landkreis Lindau

Priorisierung bei den Impfungen

Die Priorisierung wurde von der Ständigen Impfkommission vorgeschlagen und von der Bundesregierung in Absprache mit den Regierungschefs der Länder beschlossen. Eine Übersicht der Priorisierung ist auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums dargestellt.

Höchste Priorität - Menschen über 80 Jahre 

Bis auf die Menschen, die aufgrund von Erkrankungen derzeit nicht geimpft werden können und einigen Menschen, die sich erst jetzt für eine Impfung anmelden, gibt es derzeit keine Personen in der höchsten Priorität auf der Warteliste der Impfzentren in Lindau und Lindenberg.  

Sollten Sie über 80 Jahre alt sein, eine Impfung wünschen und sich noch nicht angemeldet haben, bitten wir Sie, sich telefonisch an sie Impfhotline zu wenden: 0831 704936-200 (Vorwahl Kempten). Die Hotline ist täglich von 11 bis 19 Uhr erreichbar.

Hohe Priorität - Impfaufruf

Seit Mitte März werden Menschen, die in der Priorität 2 sind, im Landkreis Lindau geimpft.

Wenn Sie zur Priorität 2 gehören, melden Sie sich bitte über das Internetportal der Bayerischen Impfzentren www.impfzentren.bayern.de an. Vielen Dank.  


Welche Personengruppen sind laut Vorgabe des Bundesgesundheitsministeriums in der hohen Priorität (Priorität 2):

  • Über 70-Jährige.
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung.
  • Personen nach einer Organtransplantation.
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression).
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen.
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit Body-Mass-Index über 40).
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren (Die Kontaktpersonen werden von der Schwangeren selbst oder von einer sie vertretenden Person bestimmt.)
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren.
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt.
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur.
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

Wie erfolgt die Anmeldung?

Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchten, können sich über das Internetportal der Bayerischen Impfzentren anmelden. Hier geht es zum Online-Registrierungssystem.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Impf-Hotline wenden: 0831 704936-200 (Vorwahl Kempten) täglich von 11 bis 19 Uhr erreichbar oder per E-Mail impfzentrum-Li@allgaeu-medical.deBITTE BEACHTEN SIE BEI EINEM TELEFONISCHEN KONTAKT UNBEDINGT DIE VORWAHL VON KEMPTEN: 0831. 

Bei einer Anmeldung per E-Mail wird darum gebeten, unbedingt den Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum sowie eine Telefonnummer für Rückfragen anzugeben. Der genaue Impftermin wird anschließend per Post oder kurzfirstig telefonisch mitgeteilt. 

Für eine Impfung können sich nur Personen mit Hauptwohnsitz im Landkreis Lindau anmelden. 

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund von vielen Anmeldungen zu Wartezeiten kommen kann.

Erforderliche Unterlagen bei der Impfung

Folgende Unterlagen sind zur Impfung mitzubringen:

Vor der Impfung findet in den Impfzentren immer ein Gespräch mit einem Arzt statt. Dafür wird das ausgefüllte Formular Anamnese und Einwilligung benötigt. Bitte wählen Sie das Formular mit dem für Sie vorgesehenen Impfstoff aus. Für den Fall, dass Sie nicht wissen, mit welchem Impfstoff Sie geimpft werden, liegen diese Formulare auch im Impfzentrum aus.

Informationen zu den unterschiedlichen Impfstoffen

Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf seiner Internetseite Informationen zu den unterschiedlichen Impfstoffarten bereit gestellt.

Hier finden Sie außerdem eine gemeinsame Erklärung der ärztlichen Verbände und Organisationen zu den zugelassenen Impfstoffen: Alle zugelassenen Impfstoffe wirksam und deshalb nutzen.

Wichtiger Hinweis zur neuen Betrugsmasche

Den Impfstart haben sich auch Betrüger für eine neue Masche zu Nutze gemacht: Bereits in mehreren Bundesländern berichtete die Polizei von Fällen, wonach Betroffene von Trickbetrügern angerufen wurden, die sich als Mitarbeiter von Behörden, Krankenkassen, Arztpraxen oder Pharmafirmen ausgegeben und Impfstoff gegen Geld angeboten hatten. Das Impfangebot ist kostenfrei. Sollte Ihnen der Impfstoff gegen Geld angeboten werden, informieren Sie bitte sofort die Polizei.

Weiterführende Informationen rund um die Imfpungen

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Impfen gibt es auf den Seiten