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Hinweise zu den Impfungen im Landkreis Lindau

Derzeit stehen uns leider nicht genügend Impfdosen zur Verfügung um all diejenigen Personen impfen zu können, die in der Priorisierung 1 vorgesehen sind. Wir bitten daher alle, die sich bereits für die Impfung angemeldet oder ein persönliches Einladungsschreiben zur Impfung erhalten haben, um Geduld. 

Wir bitten um Verständnis, dass deshalb derzeit keine fixen Impftermine vereinbart werden können - vielmehr werden bei einer weiteren Lieferung entsprechend Personen von der Anmeldeliste verständigt. Dies kann unter Umständen auch kurzfristig telefonisch erfolgen. 

Begonnen wurde im Landkreis Lindau mit den Impfungen am Sonntag, 27. Dezember 2020 und zwar mit mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen,  am 2. und 3. Januar wurde auch der Testbetrieb in den beiden Impfzentren in Lindau (FOS-Turnhalle) und Lindenberg (früheres Feriendorf auf dem Nadenberg) aufgenommen.  

Impfzentren im Landkreis Lindau

Priorisierung bei den Impfungen

Folgende Personen gehören zur Priorisierung 1: 

  • Bewohner und Mitarbeitende in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Hierzu zählen auch Hausärzte und deren medizinische Fachangestellte, die regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner dieser Einrichtungen visitieren.  
  • Mitarbeitende in besonders risikobehafteten Bereichen der beiden Krankenhäuser im Landkreis (Rotkreuzklinik in Lindenberg und Asklepios Klinik in Lindau) 
  • Mitarbeitende von ambulanten Pflegediensten  
  • Personen über 80 Jahre
  • Die CoronaImpfV legt auch fest, dass Personen, die in medizinischen Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, zu den Personen gehören, die mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung haben. Hierunter fallen Hausärzte und deren medizinische Fachangestellte, die Infektsprechstunden abhalten.

Diese Priorisierung wurde von der Ständigen Impfkommission vorgeschlagen und von der Bundesregierung in Absprache mit den Regierungschefs der Länder beschlossen. Eine Übersicht der Priorisierung ist auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums dargestellt.

Schreiben an alle über 80-Jährigen

Alle Landkreisbürgerinnen und -bürger, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, wurden Ende Dezember 2020 mit einem Informationsschreiben über die COVID-Schutzimpfung per Brief persönlich von Landrat Elmar Stegmann informiert. Untenstehend finden Sie den Brief sowie das mitgeschickte Aufklärungsblatt und den Einwilligungsbogen zur Corona-Schutzimpfung.

Schreiben des Landrats an alle über 80-Jährigen im Landkreis Lindau
Aufklärungsblatt zur Corona-Schutzimpfung
Einwilligungsbogen zur Corona-Schutzimpfung

Wie erfolgt die Anmeldung?

Ab sofort können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchten über das neue Internetportal der Bayerischen Impfzentren anmelden. Hier geht es zum Online-Registrierungssystem.

Impf-Hotline: 0831 704936-200 täglich von 11 bis 19 Uhr erreichbar oder per E-Mail impfzentrum-Li@allgaeu-medical.de 
Bei einer Anmeldung per E-Mail wird darum gebeten, unbedingt den Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum sowie eine Telefonnummer für Rückfragen anzugeben. Der genaue Impftermin wird anschließend per Post oder kurzfirstig telefonisch mitgeteilt. Weitere Informationen dazu gibt es hier. 
Für einen Impfung können sich nur Personen mit Hauptwohnsitz im Landkreis Lindau anmelden. 
Bitte beachten Sie, dass es aufgrund von vielen Anmeldungen zu Wartezeiten kommen kann.

Erforderliche Unterlagen bei der Impfung

  •  Einwilligungsbogen zur Corona-Schutz-Impfung (wenn möglich, drucken Sie bitte den Einwilligungsborgen aus und bringen ihn ausgefüllt zur Impfung mit)
  •  Medikamentenliste (falls vorhanden)
  •  Personalausweis oder Reisepass
  •  Krankenversichertenkarte (gesetzlich Versicherte)
  •  Impfpass

Impfung mit Vorerkrankungen

Vor der Impfung findet in den Impfzentren immer ein Gespräch mit einem Arzt statt. Dafür wird der ausgefüllte Erfassungsbogen benötigt.

Patienten mit einschlägigen Vorerkrankungen, zum Beispiel wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden müssen, sollten bei Unsicherheiten außerdem vor der Impfung das Gespräch mit ihrem Hausarzt suchen.

Wichtiger Hinweis zur neuen Betrugsmasche

Den Impfstart haben sich auch Betrüger für eine neue Masche zu Nutze gemacht: Bereits in mehreren Bundesländern berichtete die Polizei von Fällen, wonach Betroffene von Trickbetrügern angerufen wurden, die sich als Mitarbeiter von Behörden, Krankenkassen, Arztpraxen oder Pharmafirmen ausgegeben und Impfstoff gegen Geld angeboten hatten. Das Impfangebot ist kostenfrei. Sollte Ihnen der Impfstoff gegen Geld angeboten werden, informieren Sie bitte sofort die Polizei.

Weiterführende Informationen rund um die Imfpungen

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Impfen gibt es auf den Seiten