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Informationen zum Coronavirus

Das Landratsamt Lindau hat seit 27. Februar einen Corona-Krisenstab eingerichtet, der an sieben Tagen die Woche, oftmals bis spät in die Nacht hinein damit beschäftigt ist, die unterschiedlichen Anforderungen und Fragen zu koordinieren, Sachverhalte abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, die Auswirkungen auf viele Menschen haben. Mit Feststellung des Katastrophenfalles durch die Bayerische Staatsregierung am 16. März wurde der Krisenstab in die Führungsgruppe Katastrophenschutz übergeleitet. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz besteht aus der Leitung der Führungsgruppe, Verwaltungspersonal sowie abhängig von der jeweiligen Thematik Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, Fachberatern (THW/Feuerwehr/Polizei), der Informations-Hotline, der Pressestelle etc.

Eine Übersichtskarte zu Coronavirusinfektionen in Bayern sowie die aktuellen Zahlen des Landkreises Lindau finden Sie auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Weiterführende Informationen rund um die Kontaktbeschränkungen, Corona-Testmöglichkeiten, Hinweise für Quarantäne und vieles mehr haben wir hier zusammengestellt: 

Warnwert Rot: Aktuelle Regelungen im Landkreis (Maskenpflicht, Schulen, Kindertagesstätten, Gastronomie, Kontaktbeschränkungen)

Da der zweite Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wurde, ist das Landratsamt verpflichtet, die getroffenen Maßnahmen weiter zu verschärfen. Dies ist bayernweit einheitlich in der seit dem 17.10.2020 geltenden Fassung der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt. Damit gilt im Landkreis Lindau ab 21.10.2020 um 0:00 Uhr so lange, bis die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 50 gesunken ist, Folgendes:


Maskenpflicht

Die bestehende Maskenpflicht wird ausgeweitet auf alle Jahrgangsstufen der Schulen.

Die Maskenpflicht gilt überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), auf Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen, am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann, in den Schulen und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen, in Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, Kinos und Theatern auch am Platz.

Als stark frequentierte Plätze gelten im Landkreis Lindau (Bodensee) derzeit:

Im Stadtgebiet von Lindau (Bodensee):

  • alle öffentlich zugänglichen Straßen, Wege und Plätze auf der Insel einschließlich der Seebrücke sowie des Parkhauses P4 an der Inselhalle
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen rund um den zentralen Umsteigepunkt ZUP in der Anheggerstraße zwischen Kolpingstraße und Ludwig-Kick-Straße
  • der Berliner Platz einschließlich der abgehenden Straßen bis zu 50 m ab dem Berliner Platz
  • der Aeschacher Markt einschließlich der abgehenden Straßen bis zu 50 m ab dem Aeschacher Markt
  • alle öffentlich zugänglichen Freiflächen rund um das Einkaufszentrum Lindaupark

Im Stadtgebiet von Lindenberg i.Allgäu:

  • Verkehrsberuhigter Bereich der Hauptstraße von der Bräuhausstraße bis Einmündung in die Bismarckstraße
  • Bahnhofstraße
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen rund um den zentralen Umsteigepunkt ZOB in der Bismarckstraße
  • Fußgängerweg vom Parkplatz in der Au zum Waldsee, Waldseepromenade und Waldseerundweg

In der Gemeinde Wasserburg a. Bodensee:

  • der Lindenplatz einschließlich der abgehenden Straßen bis zu 50 m ab dem Lindenplatz
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen auf der Halbinsel Wasserburg ab Einmündung Halbinselstraße/Mooslachenstraße
  • die Parkplätze beim Freischwimmbad Aquamarin sowie in der Mooslachenstraße
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen in einem Umkreis von 50 m rund um den Bahnhof

In allen Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis Lindau (Bodensee):

  • alle öffentlich zugänglichen Gehwege und Vorplätze an Schulen werktags in der Zeit von 7:00 bis 17:00 Uhr
  • alle öffentlich zugänglichen Parkplätze, Tiefgaragen und Wegeflächen von Supermärkten, Einkaufszentren und Fachmärkten

Die Maskenpflicht gilt hier für Fußgänger.

Ob diese Bereiche noch weiter ausgeweitet werden wird anhand der weiteren Entwicklung entschieden.

Hinweis: Kraft Gesetzes gilt eine Maskenpflicht bereits an allen Haltestellen des ÖPNV, ebenso auf allen Begegnungs- und Verkehrsflächen von Freizeiteinrichtungen.


Schulen

Mit Überschreiten des Wertes ist die Stufe 3 des Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 02.10.2020) erreicht. Unter Gesamtbewertung des Infektionsgeschehens im Landkreis sind daher alle im Rahmenhygieneplan festgelegten Maßnahmen von allen Schulen umzusetzen, insbesondere:

  • Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen.
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen auch während des Unterrichts.
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Lehrkräfte und sonstiges unterrichtendes Personal auch während des Unterrichts sowie für Personal der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung.
  • Allen Schulen wird jedoch für alle Jahrgangsstufen gestattet, dass Schülerinnen und Schüler die Masken in Pausen im Freien abnehmen dürfen, wenn die Schulen für die Pausen feste Gruppen bilden (möglichst nur eine Klasse, bei größeren Schulen auch mehrere Klassen zusammen, dann aber möglichst in getrennten Bereichen bzw. immer die gleichen Klassen) und die Schüler die Abstandsregeln vernünftig einhalten.
  • Sinnvolle Maßnahmen zur Kontakt- und Aerosolvermeidung insbesondere im Sport- und Musikunterricht
  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Um den nötigen organisatorischen Vorlauf für die Schulen sicherzustellen besteht Einverständnis, dass diese Maßnahme erst ab Donnerstag, den 22.10.2020 umgesetzt wird.
  • Eine (etwaige) Notbetreuung ist eingeschränkt zulässig.

Eine Sonderregelung vom 26.10. bis 30.10. für die Grundschulen finden Sie hier

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 im Landkreis Lindau (Bodennsee); Maßnahmen für Kindertagesstätten und Schulen vom 24.10.2020.


Kindertageseinrichtungen

Mit Überschreiten des Wertes ist zunächst das Maßnahmenpaket für einen eingeschränkten Regelbetrieb der Stufe 3 des Rahmenhygieneplans Kindertagesstätten (GMS vom 06.09.2020) umzusetzen, insbesondere:

  • Das Personal hat eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
  • Händewaschen und Handdesinfektion sind regelmäßig durchzuführen
  • Die Betreuung der Kinder erfolgt in festen Gruppen
  • Einnahme der Mahlzeiten in festen Gruppen
  • Besuch mit leichtem Schnupfen und/oder gelegentlichem Husten ohne Fieber ohne Kontakt zu SARS-CoV2 Infizierten nur mit ärztlichem Attest

Ob zu einem späteren Zeitpunkt auf einen Notbetrieb übergegangen werden muss, wird anhand der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis bewertet.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 im Landkreis Lindau (Bodennsee); Maßnahmen für Kindertagesstätten und Schulen vom 24.10.2020.


Gastronomie

Die Sperrstunde in der Gastronomie wird von 23 Uhr auf 22 Uhr vorverlegt.

Diese gilt bis 6 Uhr. In dieser Zeit darf auch an Tankstellen und allen anderen Verkaufsstellen kein Alkohol verkauft werden. Ausgenommen sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen oder mitnahmefähigen nichtalkoholischen Getränken. Auf den vom Landratsamt festlegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen.


Kontaktbeschränkungen: Private Feiern / Vereine / Genossenschaften / Eigentümerversammlungen etc

Private Feiern
Private Feiern und Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Geburtstage u.ä. werden auf zwei Hausstände ODER maximal 5 Personen begrenzt. Dies gilt unabhängig davon, ob diese Treffen im privaten oder öffentlichen Raum stattfinden.

Musik und Theater

Chöre/Musikensembles/Theater: Aufführungen und Probenbetrieb sind zulässig, es gibt keine explizite Personenbeschränkung. Abstände sind einzuhalten, außer dies führt zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darstellung (Theater). Auch hier empfiehlt das Landratsamt Lindau dringend einen Probenbetrieb in max. Fünfergruppen, um die Infektionsketten zu unterbrechen.

Sportvereine
Die Sportausübung ist generell nicht durch die Corona-Ampel reglementiert. Für Mannschaftssportarten empfiehlt das Landratsamt Lindau aus Gründen des Infektionsschutzes für den Trainingsbetrieb dringend eine Aufteilung in Fünfergruppen, die räumlich abgesetzt trainieren.

Zuschauer (Sportveranstaltungen): Die Zuschauerzahlen sind wie bisher geregelt, d.h. in geschlossenen Räumen max. 100 Zuschauer, bei fest zugewiesenen Plätzen 200 Zuschauer. Im Freien ist jeweils die doppelte Anzahl (200/400) zugelassen. Aber: Es besteht Maskenpflicht. Auch am Platz darf die Maske nicht abgenommen werden. Diese Verschärfung geht auf die Corona-Ampel zurück.

Gottesdienste und religiöse Feste
Die Kontaktbeschränkungen der Corona-Ampel gelten auch nicht für Gottesdienste und kirchliche Feste (z.B. Erstkommunion, Zusammenkünfte der Kirchen am Volkstrauertag). Religionsausübung ist ein Grundrecht, weshalb Eingriffe nicht pauschal möglich sind, sondern besonders sorgfältig im Einzelfall abgewogen werden müssen. Ein entsprechendes Infektionsschutzkonzept muss vorliegen. 

Märkte etc.
Märkte und ähnliche Veranstaltungen ohne Volksfestcharakter sind ohnehin schon reguliert (Maskenpflicht / Abstand).

Versammlungen
Jahreshauptversammlungen von Vereinen, Genossenschaften, Eigentümergemeinschaften etc. sind gesetzlich vorgeschrieben. Das Landratsamt weist jedoch darauf hin, dass die Bundesregierung das Durchführen von Online-Mitgliederversammlungen bzw. Entscheidungserhebungen im Umlaufverfahren ermöglicht hat (Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-,Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hin / Bekanntmachung vom 27. März 2020, BGBl. I S. 571).


Kommunale Gremien

Für Gemeinderatssitzungen gelten weiterhin die Hinweise des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration vom Frühjahr (IMS v. 08.04.2020 und 07.05.2020). Sitzungen sollten auf das unbedingt notwendige Mindestmaß beschränkt werden, um unverzichtbare, unaufschiebbare Entscheidungen zu treffen. Zur Vermeidung von Ansteckungen sind die Empfehlungen des RKI zu beachten, vor allem die Einhaltung eines ausreichenden Mindestabstandes von 1,5 m aller Teilnehmer. Ggf. sollen größere Räumlichkeiten genutzt werden. Hier ist aktuell von den verantwortlichen Städten und Gemeinden besondere Vernunft gefordert, um Folgen für ein komplettes Gremium plus alle anwesenden Zuhörer sorgfältig abzuwägen. Der Landkreis hat vor diesem Hintergrund aktuell die anstehenden Ausschusssitzungen abgesagt.


Hinweis zum Corona-Testzentrum im Landkreis Lindau

Der Testbetrieb ist immer sonntags von 10 bis 13 Uhr sowie Montag bis Freitag jeweils von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Jede Person mit Wohnsitz im Landkreis Lindau oder Personal von Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen mit Arbeitsort im Landkreis können sich dort testen lassen. Erkrankte Personen werden im Testzentrum nicht getestet, sondern sollen direkt telefonischen Kontakt mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) aufnehmen.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus gibt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter der Nummer 09131 6808-5101.

Eine Hotline der Staatsregierung gibt unter der Nummer 089-122 220 Auskunft zu allen Fragen rund um das Corona-Geschehen.

Risikogebiete Vorarlberg und Schweiz - Bestimmungen im Grenzverkehr

Wichtiger Hinweis: Für den Landkreis Lindau stehen für die Testung von Grenzpendlern keine ausreichenden Laborkapazitäten zur Verfügung. Das Landratsamt arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung und wird bis dahin auf die Vorlage von Testergebnissen durch Grenzpendler verzichten. Sobald die Laborkapazitäten ausgeweitet werden können, wird hier darüber informiert (Stand 27.10.2020).

Diese Regelungen gelten derzeit (Stand 24.10.2020). 

Geplante Reisen: Hier rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen abzusehen.

Das besagt die Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung allgemein

Für Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt die Einreise-Quarantäneverordnung. Maßgeblich ist die Einstufung zum Zeitpunkt der Einreise. Es gibt keine rückwirkenden Auswirkungen bei früheren Aufenthalten im Risikogebiet (z.B. vor einer Woche).
Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen müssen unverzüglich:
1. nach Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft gehen und sich dort für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort absondern. In dieser Zeit darf kein Besuch von Personen empfangen werden, der nicht dem Hausstand angehört.
2. dem für sie zuständigen Gesundheitsamt mitteilen, dass sie unter die Quarantäneverpflichtung fallen. Hat jemand eine vollständig ausgefüllte Aussteigekarte dem Beförderer ausgehändigt, muss sich nicht gesondert bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden.
3. dem für sie zuständigen Gesundheitsamt mitteilen, wenn Krankheitssymptome, die auf eine Erkrankung nach Covid-19 hinweisen, auftreten.

Für Pendler / Schüler / Studenten / Handwerker / Selbstständige

Wer regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreist, um sich dort aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen, zu Ausbildungszwecken oder zum Schul- oder Hochschulbesuch aufzuhalten (Pendler), muss dem Gesundheitsamt unaufgefordert und unverzüglich ein negatives Testergebnis aus das Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen, und zwar

1. binnen sieben Tagen nach der ersten auf den 23.10.2020 folgenden Einreise und

2. danach regelmäßig in jeder nachfolgenden Kalenderwoche.

Wichtiger Hinweis: Für den Landkreis Lindau stehen für die Testung von Grenzpendlern keine ausreichenden Laborkapazitäten zur Verfügung. Das Landratsamt arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung und wird bis dahin auf die Vorlage von Testergebnissen durch Grenzpendler verzichten. Sobald die Laborkapazitäten ausgeweitet werden können, wird hier darüber informiert. 



Sonderregeln für besondere Berufsgruppen

Mitarbeiter der Polizei, in der Rechtspflege und von Behörden gelten keine Einreisebeschränkungen, sie brauchen aber eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass die konkrete Tätigkeit zwingend notwendig ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit.

Für Mitarbeiter von deutschen Luft-/Schiffs-/Bahn- oder Busunternehmen sowie für Busfahrer/Speditionsfahrer gibt es bei der Einreise keine Einschränkungen.

Wichtiger Hinweis für Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Diese sind verpflichtet, in der Arbeit FFP2-Masken ohne Ventil zu tragen. Dies ist eine Sonderregelung durch eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes Lindau (Bodensee) vom 04.10.2020.

Für alle Grenzpendler besteht die Testpflicht, auch für die oben genannten besonderen Berufsgruppen. Für den Landkreis Lindau stehen für die Testung von Grenzpendlern keine ausreichenden Laborkapazitäten zur Verfügung. Das Landratsamt arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung und wird bis dahin auf die Vorlage von Testergebnissen durch Grenzpendler verzichten. Sobald die Laborkapazitäten ausgeweitet werden können, wird hier darüber informiert. 


Für Familienbesuche / Besuche von Lebenspartnern

Der Besuch der Familie und beim Lebenspartner, Beistand und Pflege schutzbedürftiger Personen oder ein geteiltes Sorgerecht stellen nach der bayerischen EQV einen triftigen Reisegrund dar, der eine Ausnahme von der Quarantäneverpflichtung begründet.


Täglicher Grenzverkehr

Dringende medizinische Behandlungen beim Arzt oder in einem Krankenhaus stellen einen triftigen Reisegrund dar, gegebenenfalls ist jedoch für eine Behandlung ein Test notwendig. Dies muss vorab individuell mit dem Arzt oder dem Krankenhaus abgeklärt werden.

Einkaufsfahrten und Freizeitaktivitäten (Wanderungen, Sportvereine, Besuch von Freizeitanlagen etc.) von Deutschland nach Österreich sind möglich (Aufenthalt weniger als 48 Stunden), Einkaufsfahrten und Freizeitaktivitäten von Österreich nach Deutschland sind ab sofort nur noch mit negativem Testergebnis möglich oder wenn der vorherige Aufenthalt in Deutschland weniger als 48 Stunden zurück liegt.

Die  private Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung in einem Risikogebiet führt immer zu einer Quarantäne, unabhängig von der Dauer des Aufenthalts.

Die Versorgung von Tieren stellt einen wichtigen Grund dar. Eine Einreise / Rückreise kann ohne Einschränkung und zeitliche Begrenzung erfolgen.

Liegt ein triftiger Grund vor, wie etwa eine dringende medizinische Behandlung oder die Versorgung von Tieren so sind dies Ausnahmegründe für eine Einreise aus einem Risikogebiet, das heißt jedoch nicht, dass die Einreise auch noch genutzt werden kann für Einkäufe, Restaurantbesuche oder Besuche von Sporteinrichtungen. 


Durchreise / Transitverkehr

Eine Durchreise durch ein Risikogebiet ist möglich, wenn die 48-Stunden-Frist eingehalten wird. Laut der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung ist in diesem Fall keine Quarantäne oder das Vorlegen eines negativen Testergebnisses erforderlich. Die Bestimmungen anderer deutschen Bundesländer können von der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung abweichen. Liegt die Zielgemeinde außerhalb Bayerns, beispielsweise in Baden-Württemberg, so müssen die dort geltenden Bestimmungen beim örtlichen Gesundheitsamt angefragt werden.


Testmöglichkeiten

Mit Symptomen:
Erkrankte Personen dürfen ausschließlich durch einen Arzt untersucht oder getestet werden. Die Testungen werden direkt über die Ärzte organisiert. Personen mit Symptomen sollen deshalb direkt telefonischen Kontakt mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) aufnehmen. Auf der Internetseite des Landkreises (www.landkreis-lindau.de) findet sich außerdem eine Liste mit Arztpraxen, die Tests durchführen.

Ohne Symptome:
Personen ohne Symptome können sich neben Arztpraxen auch im Testzentrum (Umlade- und Wertstoffzentrum Lindau, Bösenreutiner Steig 33, 88131 Lindau (Bodensee)) testen lassen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr und Sonntag von 10 Uhr bis 13 Uhr. Es ist keine Anmeldung erforderderlich.

Testen lassen kann sich jede Person mit Wohnsitz im Landkreis Lindau oder Personal von Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen mit Arbeitsort im Landkreis, sofern seitens des Arbeitgebers keine Testungen angeboten werden.  


Überprüfung der Einhaltung der Bestimmungen der EQV

Die Vollzugszuständigkeit für die Überprüfung liegt beim Landratsamt. Systematische Kontrollen können aber weder durch uns noch durch die Polizei durchgeführt werden. Bei Nichteinhaltung werden jedoch Bußgelder verhängt, so in der Regel 2.000 Euro bei einem Verstoß gegen die häusliche Absonderung sowie 600 Euro bei einem Verstoß gegen die Pflicht zur direkten Fahrt zur Wohnung oder gegen das Besuchsverbot.



Einreise aus Risikogebieten - Allgemeine Informationen

Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger im Freistaat setzt Bayern die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten von Samstag, 8. August 2020, an um.

Die Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten verpflichtet alle Einreisenden aus Risikogebieten in die Bundesrepublik Deutschland, dem für den Wohnsitz oder sonstigen Aufenthaltsort zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, dass keine Anhaltspunkte für COVID-19 bei ihnen vorliegen. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden. Dies gilt für alle Einreisenden unabhängig vom Reiseweg (Land, See, Luft). Auch eine Alters-Untergrenze oder -Obergrenze gibt es für Testungen auf SARS-COV-2 prinzipiell nicht. Hier gibt es eine List mit Arztpraxen im Landkreis Lindau (Bodensee) in denen Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt werden.  Zudem können Sie dieser Liste den Dienstplan der COVID-Sprechstunde im Westallgäu entnehmen.
Hier finden Sie ein Informationsblatt vom Bundesministerium für Gesundheit mit weiteren Details.

Bei der Einreise aus einem Risikogebiet muss der Reisende sofort ein Einreiseformular ausfüllen. Bitte schicken Sie das Formular an eqv@landkreis-lindau.de.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter "Bayerische Teststrategie - Fragen zur Testpflicht für Reiserückkehrende".

Derzeit in ein Risikogebiet zu reisen, ist nicht ratsam. Wer trotzdem eine Reise in ein solches Gebiet unternimmt, sollte sich vor Antritt der Reise beim Landratsamt beraten lassen. Beratung bei Reisen in Risikoländer unter der Corona-Informations-Hotline 08382 270-248. 

Die Risikogebiete finden Sie laufend aktualisiert auf der Seite des Robert Koch Instituts

Die Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus finden Sie hier

Schulbetrieb

Bitte beachten Sie die Informationen zu den Schulen während der Warnstufe Rot.

Das Bayerische Staatsministeriums für Unterricht und Kultus hat auf seiner Webseite allgemeine Informationen zum Unterrichtsbetrieb, zum Einsatz von Lehrkräften, Infektionsschutz an Schulen, Unterricht und Prüfungen in Abschlussklassen und vieles mehr zusammengestellt. Hier gelangen Sie zu der Übersichtsseite.

Von Schülerinnen und Schülern für die das Coronavirus individuell eine besondere Risikosituation darstellt, benötigen Schulen eine verlässliche Rückmeldung (mit (fach)ärztlichem Zeugnis). Bitte informieren Sie als Betroffene hierüber die Schule mit Hilfe dieses Formblatts.

Corona-Testmöglichkeit im Landkreis Lindau

Mit Symptomen:
Erkrankte Personen dürfen ausschließlich durch einen Arzt untersucht oder getestet werden. Die Testungen werden direkt über die Ärzte organisiert. Personen mit Symptomen sollen deshalb direkt telefonischen Kontakt mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) aufnehmen. Hier finden Sie außerdem eine Liste mit Arztpraxen im Landkreis Lindau (Bodensee) in denen Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt werden. Zudem können Sie dieser Liste den Dienstplan der COVID-Sprechstunde im Westallgäu entnehmen.

Ohne Symptome:
Personen ohne Symptome können sich neben Arztpraxen auch im Testzentrum (Umlade- und Wertstoffzentrum Lindau, Bösenreutiner Steig 33, 88131 Lindau (Bodensee)) testen lassen.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr und Sonntag von 10 Uhr bis 13 Uhr. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zum Corona-Testzentrum finden Sie hier

Kontaktbeschränkung und Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Die aktuellen Regelungen zu den Kontaktbeschänkungen und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Freistaat Bayern finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

ÖPNV

Was gibt es im Öffentlichen Personennahverkehr derzeit zu beachten?
Hier finden Sie Informationen und wichtige Links.

Welcher Fahrplan gilt?
Für alle Verkehrsmittel gilt wieder der normale Fahrbetrieb. 

Muss ich in Bus und Bahn eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen? Ja, im ÖPNV gilt generell die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Mehr Infos dazu gibt es hier.

bodo: Weitere Infos zur Einstiegsregelung, zur Bezahlung mit Handyticket & eCard oder zur Rückgabe von Zeitkarten gibt es hier.

Beratung und Hilfen für Familien, Schwangere und Opfern von Gewalt

Die Corona-Pandemie und die dadurch resultierenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sind für alle eine große Herausforderung – insbesondere für Familien mit Kindern. Vielen Familien gelingt dies auch sehr gut und sie gehen vorbildlich damit um. Für all diejenigen, die im Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation Hilfe benötigen, bietet der Fachbereich Jugend und Familie am Landratsamt Lindau gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern im Landkreis Lindau verschiedene telefonische Beratungsdienste an. Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliche Unterstützungsangebote für alle, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Unterstützung für Familien mit Kindern

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen ist auch das Jugendamt des Landkreises Lindau dazu angehalten, persönliche Kontakte intern sowie extern auf ein Minimum zu reduzieren und andere Wege der Kommunikation zu wählen. „In vielen Bereichen lässt sich das gut umsetzen, und wir nehmen auch die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern diesbezüglich wahr. Im Bereich unseres Sozialdienstes stellt uns die aktuelle Situation vor besondere Herausforderungen, denn gerade hier ist die persönliche Beziehung zu den jungen Menschen und ihren Familien ein ganz wichtiger Aspekt der täglichen Arbeit. Deshalb ist es für uns ganz wesentlich, dass wir und besonders die für uns in den Familien eingesetzten Fachkräfte engen telefonischen Kontakt zu den Familien halten, Unterstützungen anbieten und so auch besonders frühzeitig auf mögliche kritische Entwicklungen aufmerksam werden“, berichtet Jürgen Kopfsguter, Fachbereichsleiter Jugend und Familie am Landratsamt Lindau.

In besonderen Ausnahmesituationen, vor allem im Bereich des Kinderschutzes, sind Entscheidungen und notwendige Maßnahmen nur durch persönliche Präsenz möglich und durchführbar. Diese Maßnahmen müssen gut abgewogen und dann unter Einhaltung der notwendigen Schutzvorkehrungen persönlich durchgeführt werden. Maßnahmen zum Kinderschutz und dringend benötige Leistungen sind also weiterhin gewährleistet.

Für Familien aus dem Landkreis Lindau hat das Jugendamt zudem gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern das telefonische Beratungsangebot erweitert. Diese Beratungsangebote umfassen unter anderem sämtliche Fragen rund um das familiäre Zusammenleben, in der derzeit erschwerten Alltagssituation für Eltern mit ihren Kindern wie zum Beispiel: Was kann ich tun, damit die Familie trotz der äußeren Bedingungen gut durch diese Zeit kommt? Was brauchen meine Kinder in dieser außergewöhnlichen Zeit? Wie unterstützen wir als getrennte Eltern unsere Kinder in dieser Zeit?

  • Zudem stehen auch die Fachkräfte der Elterngruppe für Familien mit Kindern jeden Alters telefonisch zur Verfügung. Von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag, Feiertag von 10 bis 12 Uhr ist Wolfgang Albrecht (Tel. 01520-3492190) erreichbar und täglich zwischen 10 und 14 Uhr Christina Scheytt (Tel. 0176-22870831).
  • Die Teams der Kinderschutzbunde Lindau und Lindenberg bietet allen Eltern mit Kindern telefonische Unterstützung bei Fragen wie beispielsweise der Alltag in der Krise nicht zur Krise wird und bietet auch Lösungsmöglichkeiten, wie Kinder diese Zeit in der Familie gut für sich nutzen könnt. Das Lindauer Team ist von Montag bis Freitag von 8:30 bis 12 Uhr (Tel. 08382/3706) und das Lindenberger Team ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr (Tel. 0151-27165999) erreichbar.
  • Für alle, die zur Bewältigung dieser Krisensituation eine psychologische Unterstützung benötigen, stehen psychologische Beratungsstelle zur Verfügung: Die Ehe-, Familien-und Lebensberatung und die KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung der Diözese Augsburg bieten für alle Menschen im Landkreis Lindau ein „Krisentelefon“ bei familiären und persönlichen Schwierigkeiten an. Von Montag bis Freitag ist das Sekretariat zur Vermittlung von Telefonterminen von 9 bis 12 Uhr unter folgenden Telefonnummern 08382 4190 bzw. 08382 5568 oder per E-Mail: efl-lindau@bistum-augsburg.de bzw. eb.lindau@kjf-kjh.de erreichbar. Auch ist es möglich auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht zu hinterlassen.

Unterstützung für Schwangere

Auch für Schwangere finden die allgemeinen Schwangerenberatungen und die Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin statt. Die allgemeine Schwangerenberatung wird momentan jedoch nur per E-Mail (burglind.tanz@landkreis-lindau.de) oder telefonisch (08382/ 270 163) durchgeführt. Die Schwangerschaftskonfliktberatung ist unter der Telefonnummer 08382/ 270 162 erreichbar.

Unterstützung für Opfer von Gewalt

Die aktuelle Situation bringt für alle Menschen Veränderungen und Ungewissheit mit sich. Beengte Wohnverhältnisse, Kurzarbeit, geschlossene Einrichtungen schüren nicht nur Sorgen und Ängsten, sie können auch zu einer Zunahme von Konflikten und sogar Gewalt führen. Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Lindau möchte alle Betroffenen und Bezugspersonen dazu ermutigen sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht alleine zu bleiben. Die Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch oder online erreichbar und unterstützen im Einzelfall:

  • Die Webseite „stärker als Gewalt“ (www.staerker-als-gewalt.de) bündelt bestehende Hilfsangebote für gewaltbetroffenen Frauen und Männer und zeigt praktische Maßnahmen und Wege zur Unterstützung und Hilfe auf.

  • Im Landkreis Lindau werden Unterbringungsmöglichkeiten in Schutzwohnungen angeboten. Hilfe für Frauen in Not e.V. unterstützt alle Frauen bei häuslicher Gewalt im unteren Landkreis (Tel. 0172- 885 14 83) und im oberen Landkreis (Tel. 0172-219 79 52).
  • Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (Tel. 08000 116 016) ist weiterhin rund um die Uhr und in 18 Sprachen für die Betroffenen erreichbar. Anrufende müssen auf Grund geringerer personeller Besetzung eventuell mit Wartezeiten rechnen.
  • Die AETAS Kinderstiftung bietet von Montag bis Freitag 10-14 Uhr eine zusätzliche Krisenberatung an (Tel. 089-997 40 90 20)
  • Auch das Trauma Hilfe Zentrum München e. V. stellt für Betroffene ein Krisentelefon (Tel. 089-41 32 79 523) zur Verfügung.

Informationen für Ärzte

Der LfU-Internetauftritt COVID-19 zur Entsorgung von kontaminierten Abfällen wurde insbesondere auf Basis der neuen RKI-Empfehlung vom 19.03.2020 grundlegend überarbeitet. Die wichtigen Änderungen finden Sie hier.

Was gilt bei Bestattungen?

Für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte sind die Regelungen für Gottesdienste entsprechend anwendbar. Das heißt, dass sich die Teilnehmerzahl in Gebäuden nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern richtet und Maskenpflicht gilt, solange sich die Trauergäste nicht an ihrem Platz befinden. Im Freien ist dagegen keine Höchstteilnehmerzahl vorgesehen. Es ist aber grundsätzlich zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Der Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands. Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert und bei Bedarf z.B. geringere Teilnehmerzahlen vorsehen kann.

Hiervon zu unterscheiden sind die sich daran anschließenden privaten Veranstaltungen. Für diese gelten die allgemeinen Regelungen für private Veranstaltungen. Die aktuellen Bestimmungen zu privaten Veranstaltungen im Landkreis Lindau finden Sie hier.

Krankheitssymptome, Verlauf, wichtige Hygienetipps, Abfallentsorgung und weitere Informationsquellen

Häufige Krankheitssymptome und den Verlauf finden Sie auf dieser Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Wichtige Hygienetipps:

Auf YouTube gibt es zudem verschiedene Erklär-Videos zu den Themen:

korrekte Verwendung des Mund-Nasen-Schutzes
Anlage der persönlichen Schutzausrüstung
Entfernung der persönlichen Schutzausrüstung


Abfallentsorgung

Die Abfalltrennung ist in Zeiten der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Was es für private Haushalte bei der Entsorgung von Abfall zu beachten gilt, hat das Bayerische Landesamt für Umwelt auf seiner Webseite zusammengestellt.


Weitere Informationsquellen:


Das Coronavirus (SARS-CoV-2 / COVID19) bestimmt derzeit die Medien wie kaum ein anderes Thema. Eine große Menge an Informationen ist bundesweit verfügbar, wobei sich die Informationen nicht immer eindeutig zuordnen lassen. Darum ist es wichtig, verlässliche Informationsquellen zu kennen.

Robert-Koch-Institut
https://www.rki.de

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Bundesministerium für Gesundheit
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Kassenärztliche Vereinigung in Bayern (KVB)
https://www.kvb.de

Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/6808-5101

Bundesweiten Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienst: 116 117

Verhalten im Verdachtsfall - Kontakt ausschließlich über die 116117

Nicht jede Person mit Erkältungssymptomen muss getestet werden! Bitte helfen Sie mit, das das System nicht überlastet wird.

Ein Verdachtsfall liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vor, wenn betroffene Personen:
- Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen und bis 14 Tage zuvor ein Kontakt mit einem bereits bestätigten Fall einer Coronaviruserkrankung bestand.
- Das Gleiche gilt für Personen, die Erkrankungssymptome aufweisen und sich bis 14 Tage zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. (Eine aktuelle Liste mit Risikogebieten finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)

Wenn Sie den Verdacht haben mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, rufen Sie bitte die bundesweite Rufnummer 116 117 (bundesweit ohne Vorwahl aus allen Netzen erreichbar) des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts an. Bitte bleiben Sie bis zur weiteren Abklärung zu Hause und beschränken den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum. Gehen Sie auf keinen Fall unangemeldet zu Ihrem Hausarzt und auf keinen Fall direkt in ein Krankenhaus.  

 

Hinweise für Quarantäne

Die angeordnete sowie die freiwillige Quarantäne dienen nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern auch der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und der Sicherheit von Menschen, die besonders gefährdet sind. Deshalb der Hinweis des Landratsamtes: „Bitte halten Sie sich an die Auflagen. Personen unter Quarantäne sollen soziale Kontakte vermeiden. Bei Missachtung der angeordneten Quarantäne können Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt werden, was wir aber nur ungern umsetzen möchten.“

Was bedeutet die Quarantäne:

  • Man bleibt zuhause und dort isoliert (möglichst eigenes Zimmer, separates WC falls vorhanden), keine Kontakte zu anderen, auch nicht zu anderen Personen, die unter Quarantäne sind.
  • Verstärkte Hygiene, keine gemeinsam genutzten Hygieneartikel, oftmaliges Lüften der Räume, Säubern der Räume mit handelsüblichen Reinigungsmitteln.
  • Keinen engen Kontakt.
  • Führen eines »Fiebertagebuchs«

Hier finden Sie den Flyer des Robert-Koch-Instituts mit Hinweisen zur Quarantäne.

Weitere Informationen des Robert-Koch-Instituts zur Quarantäne: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ambulant.html