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Informationen zum Coronavirus

Das Landratsamt Lindau hat seit 27. Februar einen Corona-Krisenstab eingerichtet, der an sieben Tagen die Woche, oftmals bis spät in die Nacht hinein damit beschäftigt ist, die unterschiedlichen Anforderungen und Fragen zu koordinieren, Sachverhalte abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, die Auswirkungen auf viele Menschen haben. 

Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen:

Eine Übersichtskarte zu Coronavirusinfektionen in Bayern sowie die aktuellen Zahlen des Landkreises Lindau finden Sie auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Weiterführende Informationen rund um Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis, Maskenpflicht, Bestimmungen im Grenzverkehr und vieles mehr haben wir hier zusammengestellt: 

Welche Maßnahmen und Regeln gelten seit Montag, 2. November 2020

Am Montag, 2. November 2020 ist die Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten. Welche Maßnahmen und Regeln bis voraussichtlich Montag, 30. November 2020 gelten, sind auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration aufgeführt.

Weitergehende Maskenpflicht

Mit Inkraftreten der achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 2. November 2020 bleibt die Maskenpflicht aufrechterhalten: Sie gilt weiterhin überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), auf Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen, am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann, in den Schulen und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen, in Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, Kinos und Theatern auch am Platz.

Als stark frequentierte Plätze gelten im Landkreis Lindau (Bodensee) derzeit:

Im Stadtgebiet von Lindau (Bodensee):

  • alle öffentlich zugänglichen Straßen, Wege und Plätze auf der Insel einschließlich der Seebrücke sowie des Parkhauses P4 an der Inselhalle    
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen rund um den zentralen Umsteigepunkt ZUP in der Anheggerstraße zwischen Kolpingstraße und Ludwig-Kick-Straße
  • der Berliner Platz einschließlich der abgehenden Straßen bis zu 50 m ab dem Berliner Platz    
  • der Aeschacher Markt einschließlich der abgehenden Straßen bis zu 50 m ab dem Aeschacher Markt
  • alle öffenlich zugänglichen Freiflächen rund um das Einkaufszentrum Lindaupark

Im Stadtgebiet von Lindenberg i.Allgäu:

  • Verkehrsberuhigter Bereich der Hauptstraße von der Bräuhausstraße bis Einmündung in die Bismarckstraße    
  • Bahnhofstraße     
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen rund um den zentralen Umsteigepunkt ZOB in der Bismarckstraße

In der Gemeinde Wasserburg a. Bodensee:

  • der Lindenplatz einschließlich der abgehenden Straßen bis zu 50 m ab dem Lindenplatz
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen auf der Halbinsel Wasserburg ab Einmündung Halbinselstraße/Mooslachenstraße  
  • die Parkplätze beim Freischwimmbad Aquamarin sowie in der Mooslachenstraße    
  • alle öffentlich zugänglichen Flächen in einem Umkreis von 50 m rund um den Bahnhof    
  • der Kinderspielplatz im Eschbach-Park und die unmittelbar angrenzenden öffentlichen Flächen

In allen Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis Lindau (Bodensee):

  • alle öffentlich zugänglichen Gehwege und Vorplätze an Schulen im Umkreis von 50m Entfernung zum Schulgebäude    
  • alle öffentlich zugänglichen Parkplätze, Tiefaragen und Wegeflächen von Supermärkten, Einkaufszentren und Fachmärkten

Auf den oben ausgewiesenen stark frequentierten öffentlichen Plätzen gilt in der Zeit von 7 bis 20 Uhr Maskenpflicht. Abweichend hiervon gilt die Maskenpflicht im Umfeld von Schulen in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

Fahrradfahrer sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Ob diese Bereiche noch weiter ausgeweitet werden wird anhand der weiteren Entwicklung entschieden.

Hinweis: Kraft Gesetzes gilt eine Maskenpflicht bereits an allen Haltestellen des ÖPNV, ebenso auf allen Begegnungs- und Verkehrsflächen von Freizeiteinrichtungen.

Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen im Landkreis Lindau

Einmal wöchentlich gibt das Landratsamt detaillierte Informationen zum Infektionsgeschehen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Infektionszahlen in den jeweiligen Gemeinden. Zudem werden die Anzahl der getesteten Personen im Testzentrum, aktuelle Quarantänefälle sowie eine Einschätzung des Infektionsgeschehens allgemein veröffentlicht. Die Informationen werden immer freitags aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass die Zahlen aufgrund der unterschiedlichen Aktualisierungszeitpunkte von den veröffentlichen Zahlen des LGL oder RKI abweichen können. 

Einschätzung des Infektionsgeschehens allgemein (Stand 19.11.2020): 

Mit 138 Neuinfektionen gab es in dieser Woche weniger Neuinfektionen als in der Woche zuvor. In den letzten Tagen ist somit ein leichter Rückgang der Neuinfektionen zu beobachten. Die Zahlen bewegen sich aber weiterhin auf einem zu hohen Niveau um von einer Entspannung sprechen zu können. Für eine verlässliche Einschätzung muss die Entwicklung der nächsten Tage abgewartet werden.   

Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor diffus, das heißt es gibt viele unterschiedliche Infektionsgeschehen, verteilt auf alle Gemeinden im Landkreis. Bei mehr als der Hälfte kann der Ansteckungsweg nicht nachvollzogen werden.

Von den Schulen sind derzeit betroffen: Berufsschule Lindau, FOS Lindau, Grundschule Opfenbach und Mittelschule Aeschach. Ebenso betroffen sind Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen. Das Gesundheitsamt steht mit allen Einrichtungen in engem Kontakt um das Infektionsgeschehen einzudämmen und alle nötigen Schutzmaßnahmen festzulegen.

Auch aktuell müssen in den Krankenhäusern / Schwerpunktkliniken verstärkt Menschen mit schwerer Symptomatik behandelt werden.

Seit Beginn des Testbetriebs am 28.08.2020 haben sich insgesamt 12.340 Personen in der Teststation an der Bösenreutiner Steig testen lassen. 

Ein allgemeiner Hinweis zur Validität der statistischen Angaben zum Landkreis: Der Landkreis Lindau (Bodensee) hat relativ wenige Einwohner und damit bei einzelnen Parametern auch relativ wenige Betroffene. Statistische Zahlen für den Landkreis haben daher insgesamt weniger Aussagekraft für einzelne Parameter als Gesamtzahlen der Landes- oder Bundesebene. Das LGL und das RKI veröffentlichen hierzu regelmäßig umfangreiche Datenpanels. 

Was gilt an den Schulen im Landkreis Lindau?

Bis auf Weiteres gelten aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – sofern nicht die Bayerische Staatsregierung neue Maßnahmen definiert – folgende Maßnahmen: 

Maskenpflicht
Die Maskenpflicht gilt auf dem gesamten Schulgelände inklusive der Unterrichtsräume für alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ebenso wie für die Lehrkräfte. Allen Schulen wird für alle Jahrgangsstufen gestattet, dass Schülerinnen und Schüler die Masken in Pausen im Freien abnehmen dürfen, wenn die Schulen für die Pausen feste Gruppen bilden (möglichst nur eine Klasse, bei größeren Schulen auch mehrere Klassen zusammen, dann aber möglichst in getrennten Bereichen bzw. immer die gleichen Klassen) und die Schüler die Abstandsregeln vernünftig einhalten

Für eine Maskenbefreiung aus gesundheitlichen Gründen ist im Einzelfall ein medizinisch begründetes Attest notwendig. Fehlen Kinder ohne ein solches ärztliches Attest, so wird, wie bisher auch, ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Aus einer Krankheit ergibt sich außerdem kein Anspruch auf Distanzunterricht.

Fake News: Derzeit kursieren Gerüchte, Kinder wären wegen einer Maske im Unterricht kollabiert und in Bayern habe das Tragen einer Maske sogar zu Todesfällen geführt. Keines der Gerüchte konnte bestätigt werden. Eine Umfrage während der Videokonferenz hat ergeben, dass es entgegen kursierender Gerüchte in keiner einzigen Schule im Landkreis einen Fall eines ohnmächtigen Schülers aufgrund des Tragens einer Maske gegeben hat. Auch Todesfälle hat es in Bayern laut Aussage des Bayerischen Innenministeriums nicht gegeben.

Eine Gefährdungsbeurteilung ist nur für FFP2-Masken aufwärts notwendig, wenn das Tragen verpflichtend ist, nicht jedoch für Mund-Nasen-Bedeckungen. Diese reduzieren laut Expertenmeinung das Risiko einer Ansteckung signifikant, verhindern diese jedoch nicht. Deshalb müssen bei einem Infektionsfall in einer Klasse auch alle Schülerinnen und Schüler der Klasse in Quarantäne. Es gibt die Möglichkeit, Klarsicht-Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Hier gibt es spezielle Modelle, die auch zugelassen sind. Informationen dazu gibt es über des Bayerische Gesundheitsministerium.


Abstandsregeln
Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen muss weiterhin eingehalten werden. Eine Ausnahme gibt es hier lediglich für Grundschulen.

Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Ob dies an den einzelnen Schulen aber tatsächlich nötig ist, muss jeweils vor Ort anhand des konkreten Raumangebots an den Schulen und den konkreten organisatorischen Rahmenbedingungen entschieden werden. Teilweise haben bereits Städte und Gemeinden den Schulen Räume angeboten.

Es gibt keinen generellen Automatismus für einen Distanzunterricht an allen Schulen.

Spuckschutz: Da eine ungehinderte Frischluftzirkulation wichtig ist, ist das Aufstellen von Spuckschutz-Vorrichtungen in Klassenzimmern kontraproduktiv.


Warum ist die Maskenpflicht parallel zur Abstandregelung wichtig?
Laut dem aktuellen Wissensstand wird das Virus sowohl über Tröpfcheninfektion als auch über Aerosole in der Luft übertragen. Außerdem ist es für Schülerinnen und Schüler oftmals nicht leicht, die Abstandsregel einzuhalten. Daher werden beide Maßnahmen in Kombination mit häufigem Lüften umgesetzt.

Risikogebiete Nachbarstaaten - Bestimmungen im Grenzverkehr 

Folgende Regelungen gelten ab Montag, 9. November 2020.

Geplante Reisen: Hier rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen abzusehen.

Das besagt die neue Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung allgemein
Für Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen (statt bisher 14 Tage) vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt die Einreise-Quarantäneverordnung. Maßgeblich ist die Einstufung zum Zeitpunkt der Einreise. Es gibt keine rückwirkenden Auswirkungen bei früheren Aufenthalten im Risikogebiet (z.B. vor einer Woche). Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen müssen unverzüglich:

  1. nach Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft gehen und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen (statt bisher 14 Tagen) ständig dort absondern. Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann durch einen negativen Test auf SARS-CoV-2 frühestens nach 5 Tagen erfolgen. In dieser Zeit darf kein Besuch von Personen empfangen werden, der nicht dem Hausstand angehört.
  2. Ihre Einreise unverzüglich auf https://www.einreiseanmeldung.de/#/ anzeigen.
  3. dem für sie zuständigen Gesundheitsamt mitteilen, wenn Krankheitssymptome, die auf eine Erkrankung nach Covid-19 hinweisen, auftreten.

Für Grenzpendler (Wohnsitz in Bayern, Arbeitsort im ausländischen Risikogebiet) gilt:
Ob eine Quarantäne oder eine Testung notwendig wird, hängt ab: 

  1. von der Aufenthaltsdauer im Risikogebiet
  2. von der Regelmäßigkeit des Aufenthalt

Nicht erfasst von dieser Regelung sind besondere Berufsgruppen und zwar unter anderem insbesondere Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung

a) der Funktionsfähigkeit des Gesundheits-, Pflege- und Betreuungswesens, insbesondere als Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal oder 24-Stunden-Betreuungskräfte,
b) der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
c) der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
d) der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege,
e) der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, oder
f) der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen

unabdingbar ist, wobei die zwingende Notwendigkeit durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen ist.

+++ Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am 24.11.2020 mit sofortiger Wirkung die Regelung der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt, wonach sich Grenzgänger wöchentlich einem Corona-Test unterziehen müssen. Im Landkreis Lindau konnten sich Grenzgänger seit Anfang November immer samstags kostenlos im Testzentrum auf dem Gelände des Umlade- und Wertstoffzentrums an der Bösenreutiner Steig testen lassen. Dieses Angebot wird nun mit Bezug auf das Urteil eingestellt. Das heißt, dass sich Grenzgänger aus den Anrainerstaaten ab sofort nicht mehr im Lindauer Testzentrum testen lassen können, aber entsprechend dem Urteil auch keine Testergebnisse mehr vorhalten müssen. +++

Für Familienbesuche / Besuche von Lebenspartnern (Aufenthalt in Deutschland von weniger als 72 Stunden)

Der Besuch von Verwandten ersten Grades (dies sind Eltern oder Kinder der betroffenen Personen) und die Wahrung des Umgangs- und Sorgerechts ist möglich. Die Einreise zur Pflege und Betreuung Pflegebedürftiger und von Menschen mit Behinderung ist ohne negatives Testergebnis möglich, wenn diese dringend erforderlich und unabdingbar ist. Dies sollte durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt werden. Der Besuchs des Partners im Risikogebiet ist nur bis zu 24h möglich, im Rahmen der Regelung zum „Kleinen Grenzverkehr“.

Kleiner Grenzverkehr
Die Bayerische Staatsregierung hat entschieden, den sogenannten «kleinen Grenzverkehr» für Menschen aus ausländischen Corona-Risikogebieten ohne Quarantänepflicht wieder zu erlauben, also etwa Fahrten zum Einkaufen, für Arztbesuche oder für die Versorgung von Tieren im Nachbarland. Demzufolge dürfen Menschen aus ausländischen Corona-Risikogebieten im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs ab sofort wieder für Tagesbesuche bis zu 24 Stunden Dauer in Bayern einreisen, ohne umgehend in Quarantäne zu müssen. Das bayerische Gesundheitsministerium ruft jedoch dazu auf, auf unnötige Reisen zu verzichten und Kontakte wo immer möglich zu beschränken.

Durchreise / Transitverkehr
Eine Durchreise durch ein Risikogebiet ist möglich, wenn die 24-Stunden-Frist eingehalten wird. Laut der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung ist in diesem Fall keine Quarantäne oder das Vorlegen eines negativen Testergebnisses erforderlich. Die Bestimmungen anderer deutschen Bundesländer können von der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung abweichen. Liegt die Zielgemeinde außerhalb Bayerns, beispielsweise in Baden-Württemberg, so müssen die dort geltenden Bestimmungen beim örtlichen Gesundheitsamt angefragt werden.

Überprüfung der Einhaltung der Bestimmungen der EQV
Die Vollzugszuständigkeit für die Überprüfung liegt beim Landratsamt. Systematische Kontrollen können aber weder durch uns noch durch die Polizei durchgeführt werden. Bei Nichteinhaltung werden jedoch Bußgelder verhängt, so in der Regel 2.000 Euro bei einem Verstoß gegen die häusliche Absonderung sowie 600 Euro bei einem Verstoß gegen die Pflicht zur direkten Fahrt zur Wohnung oder gegen das Besuchsverbot.

Die neue Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus finden Sie hier

Einreise aus Risikogebieten - Allgemeine Informationen

Wer sich länger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss

Zur Verkürzung der Quarantäne ist frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise ein Corona-Test möglich. Der Tag der Einreise wird nicht mitgezählt.

Nur ein negativer PCR-Test, der frühestens 5 Tage nach Einreise durchgeführt wird, hebt die Quarantäne auf. Dieser ist nur auf Verlangen vorzulegen. Die Verkürzung gilt nur, soweit die dort bezeichnete Person keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust aufweist.

Die Absonderung darf unterbrochen werden, wenn und solange es zur Durchführung eines Tests erforderlich ist.

Testpflicht

Das Gesundheitsamt kann Sie innerhalb von 10 Tagen nach Einreise dazu auffordern, ein negatives Testergebnis vorzulegen, oder, wenn Sie über ein solches Ergebnis nicht verfügen, einen Test zu machen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema, wie z.B. Ausnahmen der Quarantäne finden Sie auch auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter "Bayerische Teststrategie - Fragen zur Testpflicht für Reiserückkehrende". Spezielle Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung beantwortet unsere Hotline unter 08382 270-248 oder per E-Mail coronavirus@landkreis-lindau.de. Die E-Mails werden werktäglich bearbeitet.

Momentan ist es nicht ratsam in ein Risikogebiet zu reisen. Bitte vermeiden Sie unnötige Kontakte.

Die Durchreise durch den Landkreis Lindau (Bodensee) ist immer möglich. Die örtliche Zuständigkeit ergibt sich nach dem Zielort bzw. Wohnort des Einreisenden.

Corona-Testmöglichkeit im Landkreis Lindau

Mit Symptomen:
Erkrankte Personen dürfen ausschließlich durch einen Arzt untersucht oder getestet werden. Die Testungen werden direkt über die Ärzte organisiert. Personen mit Symptomen sollen deshalb direkt telefonischen Kontakt mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) aufnehmen. Hier finden Sie außerdem eine Liste mit Arztpraxen im Landkreis Lindau (Bodensee) in denen Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt werden. Zudem können Sie dieser Liste den Dienstplan der COVID-Sprechstunde im Westallgäu entnehmen.

Ohne Symptome:
Personen ohne Symptome können sich neben Arztpraxen auch im Testzentrum (Umlade- und Wertstoffzentrum Lindau, Bösenreutiner Steig 33, 88131 Lindau (Bodensee)) testen lassen.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr und Sonntag von 10 Uhr bis 13 Uhr. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zum Corona-Testzentrum finden Sie hier

ÖPNV

Was gibt es im Öffentlichen Personennahverkehr derzeit zu beachten?
Hier finden Sie Informationen und wichtige Links.

Welcher Fahrplan gilt?
Für alle Verkehrsmittel gilt wieder der normale Fahrbetrieb. 

Welche Verstärkerbusse fahren aktuell?
Eine Übersicht gibt es hier.

Muss ich in Bus und Bahn eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen? Ja, im ÖPNV gilt generell die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Mehr Infos dazu gibt es hier.

bodo: Weitere Infos zur Einstiegsregelung, zur Bezahlung mit Handyticket & eCard oder zur Rückgabe von Zeitkarten gibt es hier.

Beratung und Hilfen für Familien, Schwangere und Opfern von Gewalt

Die Corona-Pandemie und die dadurch resultierenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sind für alle eine große Herausforderung – insbesondere für Familien mit Kindern. Vielen Familien gelingt dies auch sehr gut und sie gehen vorbildlich damit um. Für all diejenigen, die im Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation Hilfe benötigen, bietet der Fachbereich Jugend und Familie am Landratsamt Lindau gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern im Landkreis Lindau verschiedene telefonische Beratungsdienste an. Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliche Unterstützungsangebote für alle, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Unterstützung für Familien mit Kindern

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen ist auch das Jugendamt des Landkreises Lindau dazu angehalten, persönliche Kontakte intern sowie extern auf ein Minimum zu reduzieren und andere Wege der Kommunikation zu wählen. „In vielen Bereichen lässt sich das gut umsetzen, und wir nehmen auch die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern diesbezüglich wahr. Im Bereich unseres Sozialdienstes stellt uns die aktuelle Situation vor besondere Herausforderungen, denn gerade hier ist die persönliche Beziehung zu den jungen Menschen und ihren Familien ein ganz wichtiger Aspekt der täglichen Arbeit. Deshalb ist es für uns ganz wesentlich, dass wir und besonders die für uns in den Familien eingesetzten Fachkräfte engen telefonischen Kontakt zu den Familien halten, Unterstützungen anbieten und so auch besonders frühzeitig auf mögliche kritische Entwicklungen aufmerksam werden“, berichtet Jürgen Kopfsguter, Fachbereichsleiter Jugend und Familie am Landratsamt Lindau.

In besonderen Ausnahmesituationen, vor allem im Bereich des Kinderschutzes, sind Entscheidungen und notwendige Maßnahmen nur durch persönliche Präsenz möglich und durchführbar. Diese Maßnahmen müssen gut abgewogen und dann unter Einhaltung der notwendigen Schutzvorkehrungen persönlich durchgeführt werden. Maßnahmen zum Kinderschutz und dringend benötige Leistungen sind also weiterhin gewährleistet.

Für Familien aus dem Landkreis Lindau hat das Jugendamt zudem gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern das telefonische Beratungsangebot erweitert. Diese Beratungsangebote umfassen unter anderem sämtliche Fragen rund um das familiäre Zusammenleben, in der derzeit erschwerten Alltagssituation für Eltern mit ihren Kindern wie zum Beispiel: Was kann ich tun, damit die Familie trotz der äußeren Bedingungen gut durch diese Zeit kommt? Was brauchen meine Kinder in dieser außergewöhnlichen Zeit? Wie unterstützen wir als getrennte Eltern unsere Kinder in dieser Zeit?

  • Zudem stehen auch die Fachkräfte der Elterngruppe für Familien mit Kindern jeden Alters telefonisch zur Verfügung. Von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag, Feiertag von 10 bis 12 Uhr ist Wolfgang Albrecht (Tel. 01520-3492190) erreichbar und täglich zwischen 10 und 14 Uhr Christina Scheytt (Tel. 0176-22870831).
  • Die Teams der Kinderschutzbunde Lindau und Lindenberg bietet allen Eltern mit Kindern telefonische Unterstützung bei Fragen wie beispielsweise der Alltag in der Krise nicht zur Krise wird und bietet auch Lösungsmöglichkeiten, wie Kinder diese Zeit in der Familie gut für sich nutzen könnt. Das Lindauer Team ist von Montag bis Freitag von 8:30 bis 12 Uhr (Tel. 08382/3706) und das Lindenberger Team ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr (Tel. 0151-27165999) erreichbar.
  • Für alle, die zur Bewältigung dieser Krisensituation eine psychologische Unterstützung benötigen, stehen psychologische Beratungsstelle zur Verfügung: Die Ehe-, Familien-und Lebensberatung und die KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung der Diözese Augsburg bieten für alle Menschen im Landkreis Lindau ein „Krisentelefon“ bei familiären und persönlichen Schwierigkeiten an. Von Montag bis Freitag ist das Sekretariat zur Vermittlung von Telefonterminen von 9 bis 12 Uhr unter folgenden Telefonnummern 08382 4190 bzw. 08382 5568 oder per E-Mail: efl-lindau@bistum-augsburg.de bzw. eb.lindau@kjf-kjh.de erreichbar. Auch ist es möglich auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht zu hinterlassen.

Unterstützung für Schwangere

Auch für Schwangere finden die allgemeinen Schwangerenberatungen und die Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin statt. Die allgemeine Schwangerenberatung wird momentan jedoch nur per E-Mail (burglind.tanz@landkreis-lindau.de) oder telefonisch (08382/ 270 163) durchgeführt. Die Schwangerschaftskonfliktberatung ist unter der Telefonnummer 08382/ 270 162 erreichbar.

Unterstützung für Opfer von Gewalt

Die aktuelle Situation bringt für alle Menschen Veränderungen und Ungewissheit mit sich. Beengte Wohnverhältnisse, Kurzarbeit, geschlossene Einrichtungen schüren nicht nur Sorgen und Ängsten, sie können auch zu einer Zunahme von Konflikten und sogar Gewalt führen. Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Lindau möchte alle Betroffenen und Bezugspersonen dazu ermutigen sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht alleine zu bleiben. Die Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch oder online erreichbar und unterstützen im Einzelfall:

  • Die Webseite „stärker als Gewalt“ (www.staerker-als-gewalt.de) bündelt bestehende Hilfsangebote für gewaltbetroffenen Frauen und Männer und zeigt praktische Maßnahmen und Wege zur Unterstützung und Hilfe auf.

  • Im Landkreis Lindau werden Unterbringungsmöglichkeiten in Schutzwohnungen angeboten. Hilfe für Frauen in Not e.V. unterstützt alle Frauen bei häuslicher Gewalt im unteren Landkreis (Tel. 0172- 885 14 83) und im oberen Landkreis (Tel. 0172-219 79 52).
  • Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (Tel. 08000 116 016) ist weiterhin rund um die Uhr und in 18 Sprachen für die Betroffenen erreichbar. Anrufende müssen auf Grund geringerer personeller Besetzung eventuell mit Wartezeiten rechnen.
  • Die AETAS Kinderstiftung bietet von Montag bis Freitag 10-14 Uhr eine zusätzliche Krisenberatung an (Tel. 089-997 40 90 20)
  • Auch das Trauma Hilfe Zentrum München e. V. stellt für Betroffene ein Krisentelefon (Tel. 089-41 32 79 523) zur Verfügung.

Informationen für Ärzte

Der LfU-Internetauftritt COVID-19 zur Entsorgung von kontaminierten Abfällen wurde insbesondere auf Basis der neuen RKI-Empfehlung vom 19.03.2020 grundlegend überarbeitet. Die wichtigen Änderungen finden Sie hier.

Krankheitssymptome, Verlauf, wichtige Hygienetipps, Abfallentsorgung und weitere Informationsquellen

Häufige Krankheitssymptome und den Verlauf finden Sie auf dieser Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Wichtige Hygienetipps:

Auf YouTube gibt es zudem verschiedene Erklär-Videos zu den Themen:

korrekte Verwendung des Mund-Nasen-Schutzes
Anlage der persönlichen Schutzausrüstung
Entfernung der persönlichen Schutzausrüstung


Abfallentsorgung

Die Abfalltrennung ist in Zeiten der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Was es für private Haushalte bei der Entsorgung von Abfall zu beachten gilt, hat das Bayerische Landesamt für Umwelt auf seiner Webseite zusammengestellt.


Weitere Informationsquellen:


Das Coronavirus (SARS-CoV-2 / COVID19) bestimmt derzeit die Medien wie kaum ein anderes Thema. Eine große Menge an Informationen ist bundesweit verfügbar, wobei sich die Informationen nicht immer eindeutig zuordnen lassen. Darum ist es wichtig, verlässliche Informationsquellen zu kennen.

Robert-Koch-Institut
https://www.rki.de

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Bundesministerium für Gesundheit
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Kassenärztliche Vereinigung in Bayern (KVB)
https://www.kvb.de

Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/6808-5101

Bundesweiten Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienst: 116 117

Verhalten im Verdachtsfall - Kontakt ausschließlich über die 116117

Nicht jede Person mit Erkältungssymptomen muss getestet werden! Bitte helfen Sie mit, das das System nicht überlastet wird.

Ein Verdachtsfall liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vor, wenn betroffene Personen:

  • Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen und bis 14 Tage zuvor ein Kontakt mit einem bereits bestätigten Fall einer Coronaviruserkrankung bestand.
  • Das Gleiche gilt für Personen, die Erkrankungssymptome aufweisen und sich bis 14 Tage zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. (Eine aktuelle Liste mit Risikogebieten finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)

Wenn Sie den Verdacht haben mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, rufen Sie bitte die bundesweite Rufnummer 116 117 (bundesweit ohne Vorwahl aus allen Netzen erreichbar) des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts an. Bitte bleiben Sie bis zur weiteren Abklärung zu Hause und beschränken den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum. Gehen Sie auf keinen Fall unangemeldet zu Ihrem Hausarzt und auf keinen Fall direkt in ein Krankenhaus.  

 

Hinweise für Quarantäne

Die angeordnete sowie die freiwillige Quarantäne dienen nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern auch der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und der Sicherheit von Menschen, die besonders gefährdet sind. Deshalb der Hinweis des Landratsamtes: „Bitte halten Sie sich an die Auflagen. Personen unter Quarantäne sollen soziale Kontakte vermeiden. Bei Missachtung der angeordneten Quarantäne können Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt werden, was wir aber nur ungern umsetzen möchten.“

Was bedeutet die Quarantäne:

  • Man bleibt zuhause und dort isoliert (möglichst eigenes Zimmer, separates WC falls vorhanden), keine Kontakte zu anderen, auch nicht zu anderen Personen, die unter Quarantäne sind.
  • Verstärkte Hygiene, keine gemeinsam genutzten Hygieneartikel, oftmaliges Lüften der Räume, Säubern der Räume mit handelsüblichen Reinigungsmitteln.
  • Keinen engen Kontakt.
  • Führen eines »Fiebertagebuchs«

Hier finden Sie den Flyer des Robert-Koch-Instituts mit Hinweisen zur Quarantäne.

Weitere Informationen des Robert-Koch-Instituts zur Quarantäne: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ambulant.html

 

Informationen in verschiedenen Sprachen

Auf der Webseite der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung sind Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen aufgeführt:

https://integrationsbeauftragte.bayern.de/downloads/