Direkt zu:

Bebauungsplan

Die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Lindau (Bodensee) betreut 18 Städte, Märkte und Gemeinden in baurechtlicher Hinsicht. Sie ist gleichzeitig untere Denkmalschutzbehörde. Die große Kreisstadt Lindau (Bodensee) hat eine eigenständige Baurechtsbehörde.

Im Bebauungsplan werden die Darstellungen des Flächennutzungsplanes konkretisiert. Er enthält die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung und bildet die Grundlage für den weiteren Vollzug des Baugesetzbuches. Die Aufstellung von Bebauungsplänen obliegt der Gemeinde in eigener Zuständigkeit (Planungshoheit). Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wird das Landratsamt Lindau (Bodensee) als Träger öffentlicher Belange von den Gemeinden, Städten und Märkten des Landkreises beteiligt. Es wird geprüft, ob durch die Aufstellung des Bebauungsplanes öffentliche Belange berührt werden.

Bebauungspläne sind aus dem Flächennutzungsplan (FNP) zu entwickeln. Dies bedeutet, dass die im Flächennutzungsplan enthaltene Darstellung durch den Bebauungsplan näher konkretisiert werden muss (§ 9 BauGB).

Darstellung im Flächennutzungsplan   Festsetzung im Bebauungsplan  
       
Wohnbauflächen (W)  reine Wohngebiete    (WR)
    allgemeine Wohngebiete (WA)
    besondere Wohngebiete (WB)
Mischbauflächen (M)  Dorfgebiete (MD)
    Mischgebiete (MI)
    Kerngebiete (MK)
Gewerbliche Flächen (G) Gewerbegebiete (GI) 
    Industriegebiete (GI)
Sonderbauflächen (S) Sondergebiete (SO)
       


Art und Maß der baulichen Nutzung in den verschiedenen Gebietsarten sind in der Baunutzungsverordnung (BauNVO) geregelt.