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Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan

Die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Lindau (Bodensee) betreut 18 Städte, Märkte und Gemeinden in baurechtlicher Hinsicht. Sie ist gleichzeitig untere Denkmalschutzbehörde. Die große Kreisstadt Lindau (Bodensee) ist eine eigenständige Baurechtsbehörde im Landkreis.

Im Flächennutzungsplan wird die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung dargestellt. Der Flächennutzungsplan bewirkt allein kein Baurecht und besitzt keine unmittelbare Auswirkung gegenüber dem Bauwerber.

Ein Baurecht wird erst durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes, der sich aus dem Flächennutzungsplan entwickeln muss, erzielt. Eine unmittelbare Klagemöglichkeit gegen die Darstellungen des Flächennutzungsplanes ist wegen der fehlenden Außenwirkung nicht möglich.
Dem Flächennutzungsplan ist ein Erläuterungsbericht beizufügen, in dem die beabsichtigten Planungen der jeweiligen Gemeinde näher beschrieben wird.

Landschaftspläne sind von den Gemeinden auszuarbeiten und aufzustellen, sobald und so weit dies aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erforderlich ist.
In den Landschaftsplänen sind die Darstellungen über den vorhandenen Zustand von Natur und Landschaft und seine Bewertung nach den Zielen des Naturschutzes und der Landschaftspflege enthalten.

Folgende Aspekte haben dabei eine besondere Bedeutung:

  • der Arten- und Biotopschutz,
  • der Bodenschutz,
  • der Wasserschutz,
  • der Schutz von Luft und Klima und
  • der Schutz des Landschaftsbildes bzw. der Erholungseignung der Landschaft

Die Flächennutzungs- bzw. Landschaftspläne können bei den zuständigen Gemeindeverwaltungen eingesehen werden.

Das Landratsamt Lindau (Bodensee) ist für die Genehmigung der Flächennutzungspläne zuständig.