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Tierschutz

Die Tierschutzgesetzgebung dient dem Schutz und dem Wohlbefinden der in menschlicher Obhut befindlichen Tiere, sie regelt das Verhalten des Menschen gegenüber dem Tier. Im Grundsatz dürfen einem Tier nicht ungerechtfertigt Schmerzen, Schäden oder Leiden zugefügt werden.

Die Aufgaben des Veterinäramtes bestehen insbesondere in der

  • Überwachung des Tierhandels und der Tiertransporte
  • Überwachung von Nutztier- und Heimtierhaltungen sowie Wildtiergehegen
  • Aufklärung über artgerechte Tierhaltung
  • Information und Beratung über Haltungsverordnungen
    z. B. für Schweine, Kälber, Legehennen
  • Sachverständigentätigkeit

§ 11 Genehmigung

Eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz benötigt, wer

  • Tiere für andere in einem Tierheim oder in Tierpensionen halten will,
  • Tiere in Zoos oder ähnlichen Einrichtungen halten will,
  • Hunde zu Schutzzwecken ausbilden will,
  • Tierbörsen durchführen will,
  • Gewerbsmäßig mit Wirbeltieren handeln, züchten oder halten will,
  • einen Reit- oder Fahrverein unterhalten will,
  • Tiere zur Schau stellen will,
  • Wirbeltiere als Schädlinge bekämpfen will.

Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn die für o. g. Tätigkeiten verantwortliche Person die erforderliche Sachkunde (Berufsausbildung, Lehrgänge mit Prüfung) aufweist.