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Imkerei

Varroatose

Die Varroatose ist eine parasitäre Bienenkrankheit, die sich vom Blut der Bienen ernährende Varroamilbe ausgelöst wird. Dieser etwa anderthalb Millimeter große Parasit vermehrt sich mit der Bienenbrut und sorgt so für das Absterben der Brut bzw. den Schlupf von lebensschwachen Bienen.

Durch die ständig wachsende Milbenpopulation wird das Bienenvolk geschwächt und bricht ohne Behandlung nach wenigen Jahren zusammen. Die Milbe wird durch die Bienen selbst von Volk zu Volk und von Stand zu Stand weiterverbreitet.

In der brutlosen Zeit des Winters befinden sich alle Milben auf den Bienen. Die Varroatose ist eine Bienenkrankheit mit Behandlungspflicht: Jeder Imker muss die Milbe regelmäßig bekämpfen.

Ab 2017 wird die Förderung der Varroa-Behandlungsmittel umgestellt. Zuständig ist dann das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft (LfL) im München bzw. interessierte Imker wenden sich an die Vorsitzenden ihres Ortsvereins, wo sie nähere Informationen erfragen können.