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Jugendschutz, erzieherischer für Kinder und Jugendliche

Beschreibung

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz soll durch Information, Beratung und erzieherische Impulse positive Akzente bei der körperlichen, geistigen und gesellschaftlichen Entwicklung junger Menschen setzen, um dadurch präventiv Gefährdungen entgegenzuwirken. Er befasst sich z. B. mit der Suchtprävention, der Stärkung von Medienkompetenzen, der Gewaltprävention und problematischem Freizeitverhalten und wendet sich an die jungen Menschen sowie Eltern, Sorge- und Erziehungsberechtigte.

Der erzieherische Jugendschutz wird auf Landesebene maßgeblich von der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e. V. (AJ) wahrgenommen, welche vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wird. In den Schwerpunkten Jugendmedienschutz, Sucht- und Gewaltprävention bietet die AJ Fortbildungen und Materialien an. Für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogischen Fachkräften stehen umfassende und nützliche Informationen zur Verfügung.

Ein weiter wichtiger Partner der Staatsregierung ist das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, das bereits 1949 gegründet worden ist. Es befasst sich mit medienpädagogischer Forschung und praktischer Bildungsarbeit. Dabei fließt die Forschung in die pädagogische Arbeit ein. Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche einen selbstbestimmten und reflektierten Umgang mit Medien erlernen. Zugleich sollen sie befähigt werden, Medien als Mittel zur aktiven Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Lebenswelt, zur Partizipation am gesellschaftlichen und sozialen Umfeld und zur Vermittlung ihres eigenen Standpunkts einzusetzen.

§ 14 Sozialgesetzbuch VIII

Jugendämter bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten

www.stmas.bayern.de/jugendschutz/erzieherisch/index.php

www.blja.bayern.de/schutz/jugendschutz/index.php

 

 

Verwandte Themen

Redaktionell verantwortlich

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)
Stand: ..4cef5321e9903a76c0b48ae64de277c0

PartyPass

Der PartyPass ist eine gute Möglichkeit für minderjährige (unter 18) Festbesucher, bei Festen eingelassen zu werden. Jeder Veranstalter, der Wert auf Jugendschutz legt, hatte bislang die Möglichkeit, den Personalausweis einzubehalten, um einen Überblick über die anwesenden Jugendlichen zu haben. Das geht seit Oktober 2010 nicht mehr, als das Personalausweisgesetz geändert wurde.

Nun besteht mit dem PartyPass die Möglichkeit, dass genauso weiterverfahren wird wie bisher: Anstatt des Personalausweises wird der PartyPass (nach Kontrolle, ob die Angaben korrekt sind) abgegeben und nach der Veranstaltung wieder abgeholt.

Damit kann das bewährte Verfahren am Einlass einer Veranstaltung weiter praktiziert werden.

Hier kann der PartyPass für den Landkreis Lindau (Bodensee) heruntergeladen werden.

Den PartyPass gibt es hier auch als App.

 

Festsiegel

Die Art "Feste zu feiern" hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Der Konsum und die Intensität wachsen, aber auch Straftaten sind stetiger Begleiter von Festen. Das Resultat daraus: Festbesucher fühlen sich nicht mehr sicher, Eltern und Veranstalter sind besorgt.

Es gibt nun die Möglichkeit allen Beteiligten mit dem Projekt "Zünftig - Vernünftig feiern" diese Sorge nehmen indem die Veranstalter ab sofort ihr Fest mit einem speziellen Siegel zertifizieren können. Mit dem Festsiegel sind Veranstalter an Bedingungen und Regeln, aber auch an die Einhaltung der Veranstaltungszeiten und den Jugendschutz gebunden. Zudem gibt es den Eltern eine Orientierungshilfe und Veranstaltern eine große Unterstützung.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

Diese Feste sind mit dem Festsiegel zertifiziert und an die Einhaltung der Veranstaltungszeiten und den Jugendschutz gebunden.