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24.01.2020

134 Menschen wurden 2019 im Landkreis eingebürgert +++ Landrat Elmar Stegmann heißt neue Bundesbürger willkommen

Lindau (Bodensee) – Bereits zum achten Mal fand im Rokokosaal, der guten Stube des Landratsamtes, die offizielle Einbürgerungsfeier des Landkreises statt. Landrat Elmar Stegmann hat bei diesem Empfang Menschen willkommen geheißen, die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Im Jahr 2019 waren dies 134 Personen aus 45 verschiedenen Nationen. „Eine neue Staatsbürgerschaft anzunehmen, ist ein sehr wichtiger und vor allem sehr persönlicher Schritt, eine Entscheidung für das ganze Leben“, so der Landrat in seiner Festrede. Während der Feierlichkeiten hat Stegmann vier Menschen eingebürgert: Adrian Popescu aus Rumänien, Loredana Mura aus Italien sowie das Ehepaar Jacek Wojciech Karpinski und Dorota Karpinska aus Polen.

„Eine Einbürgerung zeigt den Willen, die eigene Zukunft in dem Land zu gestalten, in dem man zukünftig leben will. Er ist auch Ausdruck der Zuversicht, in diesem Land eine gute Zukunft zu finden“, so der Landrat. Er ermutigte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Integrationsbeirats Paolo Mura die Menschen, sich im politischen und gesellschaftlichen Leben zu engagieren. „Ehrenamtliches Engagement bietet eine große Chance sich noch besser zu integrieren und sein Leben aktiv zu gestalten“, so Mura.

2019 wurden 58 Männer und 76 Frauen eingebürgert. Sechzehn Personen haben eine rumänische Herkunft, fünfzehn eine türkische, elf eine italienische und sieben eine indische, die restlichen kommen aus weiteren 41 verschiedenen Ländern, darunter sind viele europäische Staaten, aber beispielsweise auch Brasilien, Südafrika, Weißrussland und Kenia.

Hintergrundinformation:

Ein Ausländer, der in Deutschland lebt, hat unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch, eingebürgert zu werden. Kriterien für die Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens achtjähriger rechtmäßiger und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Kenntnisse in der deutschen Sprache, die selbständige Sicherung des Lebensunterhalts, keine größeren Verurteilungen und in der Regel ein bestandener Einbürgerungstest (falls nicht eine deutsche Schule besucht wurde).