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Katastrophenschutzübung im Landkreis Lindau +++ Alle Beteiligten zeigen sich äußerst zufrieden über den Einsatzverlauf 21.07.2010
Lindau (Bodensee) – Das Szenario des Übungseinsatzes lautete wie folgt:
„Ein Reisebus mit ca. 40 Fahrgästen verunglückt auf dem Weg nach Lindau (Bodensee). Die Unfallstelle befindet sich auf der B 308 im Rohrach in der Kehre 6.“
An dieser Großübung, die am 16. Juli im Landkreis Lindau stattfand, nahmen die Feuerwehren, das Bayerische Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, sowie das Landratsamt, das den Übungseinsatz koordinierte, teil. Insgesamt waren mehr als 250 Personen an der Übung beteiligt.
„Die Übung verlief planmäßig. Alle benötigten Einsatzkräfte waren vor Ort und das Zusammenspiel hat gut funktioniert,“ Christine Münzberg, Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz beim Landratsamt Lindau, war mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Regelmäßig werden solche Großeinsätze von den Einsatzkräften geübt, damit im Ernstfall die Abläufe genau passen.
Die Ehrengäste, darunter auch Landrat Elmar Stegmann, waren beeindruckt von der guten Vorbereitung, der Reaktion der Einsatzkräfte vor Ort, aber auch von den täuschend echt aussehenden Verletzungen, die sie im Rohrach erwarteten: „Fast hätte man vergessen, dass es sich um eine Übung handelt,“ so Landrat Elmar Stegmann. „Ich bedanke mich herzlich bei allen, die zum Gelingen der Übung beigetragen haben. Es ist für mich wichtig zu wissen, wie gut bei einem Ernstfall, die Versorgung bei uns im Landkreis geregelt ist.“
Vorbereitet und geleitet hat die Übung Kreisbrandinspektor Wolfgang Endres. Peter Vosseler vom THW Lindau war für die technische Vorbereitung, insbesondere für den Busauf- und abbau, zuständig.
Der Einsatzleiter erklärt die Lage der Übung
v.l.n.r.: Bürgermeister Walter Matzner, Sigmarszell; Pierre Beylacher, Regierung von Schwaben; Landrat Elmar Stegmann; Oberstleutnant d.R. Hariolf Prinz; Kreisbrandrat Schneider


